Name: Kathy Harrison
Alter: 36
Verheiratet: Sehr!
mit wem und wie lange: mit Herrn H, seit 16 Jahren
Kinder: Keine eigenen, aber wir haben unsere älteste Nichte dauerhaft “ausgeliehen” (zählt das etwa nicht?)
Haustiere: eine verrückte Katze: Sakura
Stadt, in der Du lebst: Feldkahl
Position in der Gemeinde: Leitungskreis. Gemeindesekretärin.
Seit wann bist Du in der BGAB : Seit September 2003


Random Question:
1. Singst Du unter der Dusche?
Ähm…. nein, aber ich singe und tanze im Wohnzimmer, wenn kein anderer zuhause ist.

2. Wenn Du wählen müsstest, wärst Du lieber blind oder taub? Und warum…
Blind. Ich kenne zwei blinde Leute und sie führen ein ausgefülltes und tolles Leben. Und niemals wieder das Singen der Vögel, das Lachen eines Kindes oder Matts Flüstern, dass er mich liebt, zu hören, das wäre hart.

3. Lieblingsbücher:
Alles von Jane Austin.
Ein guter Krimi, z.B. Val McDermid oder John le Carré
Die Bibel
Biographien, besonders von Reiseabenteuern.
Winnie Pooh von A A Milne (jeder Haushalt braucht eine Ausgabe)

4. Aktuelle Lieblings-CD
The David Crowder Band - Remedy

5. Lieblingsfilme
Tatsächlich Liebe – für britischen Humor.
Hitch – Erinnerungen an Matt und Keith, die vor Lachen fast geplatzt sind.
Madagascar – zum Lachen und wegen der tanzenden Lemas. (Madagascar 2 kommt bald - Juhu!)
JFK und A Beautiful Mind – zum Nachdenken.
Master & Commander – wegen Russell Crowe.
Die vier Federn – wegen Heath Ledger.

6. Du kannst nur einen Luxus mit auf eine einsame Insel nehmen, was würde es sein?
Mein Hautpflege-Set.

7. Welchen Spitznamen hattest Du als Kind?
“Ragdolly Anna” von meiner Familie, weil ich schlaff wie eine Stoffpuppe wurde, wenn ich etwas nicht wollte. “Piggy-nose” von meinen Schulfreunden, weil meine Nase hochsteht

8. Wer sind Deine Helden?
Mein Mann Matt – er liebt mich so, wie ich bin und hält mich fest, wenn ich zu fallen drohe. Esther. Ruth (Frauen des AT sind die Besten!). Joni Tada Erikson. Jim Elliott. Nelson Mandela. Bruder Andrew. Martin Luther King. Keith Gandy. Mum & Dad Harrison – ihre Gebete und ihre Weisheit hält unsere Familie aufrecht, egal wie sehr wir Kinder versuchen, sie durcheinander zu bringen!

9. Welche Chancen bedauerst Du, nicht ergriffen zu haben?
Ich wollte immer mehr reisen, deshalb bedauere ich sehr, dass ich mich nie als Aupair aufgemacht habe. Auch, dass ich im Sprachunterricht in der Schule nicht besser aufgepasst habe.

10. Welche historische Person würdest Du gern mal treffen?
Das ist schwer, aber die erste Person, die mir in den Sinn kommt, ist William Wilberforce, ein englischer Politiker, der Christ wurde und für die Abschaffung der Sklaverei kämpfte, gegen immensen Widerstand.

11. Wenn Du 1 Million Euro erben würdest, wofür würdest Du sie ausgeben?
Zuerst würde ich meinen Zehnten geben, dann würde ich die Hypothek für das Haus meiner Schwiegereltern abzahlen, und Matt und mir irgendwo etwas kaufen, damit wir keine Miete mehr zahlen müssten. Dann würde ich den Rest anlegen, um ein monatliches Einkommen zu haben, so dass Matt vielleicht weniger arbeiten müsste und wir beide mehr Zeit für Gott investieren könnten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Lebensstil den wir haben, deshalb würde ich keine sehr teuren Sachen kaufen oder GROSSE Veränderungen machen. Es gibt auch einige Missionare, denen ich gerne Geld geben würde, also wäre 1 Million schon schön. Oh, und eventuell würde ich eine Laserbehandlung an den Augen machen lassen, um nicht mehr mit den Kontaktlinsen rummachen zu müssen!

12. Lieblingssport :
Tut mir leid, ich versteh’ die Frage nicht. Ist das nicht ein Widerspruch in sich, „Lieblings“ und „Sport“ im selben Satz zu haben ?!?

13. Eine peinliche Geschichte aus Deiner Kindheit:
Ich war sehr gehemmtes schüchternes Kind, deshalb war ich zu wachsam, um in etwas Peinliches zu geraten. Tut mir leid, wenn das langweilig ist.

14. Was war Dein schlimmstes Fach in der Schule?
Erdkunde. Und ich bin immer noch nicht gut im Karten-Lesen.

15. Wenn Du eine Sache an Dir ändern könntest, was wäre das?
Mehr Vertrauen und Mut haben, die Dinge zu tun, von denen ich träume. Ausserdem wollte ich immer grüne Augen haben, keine blauen.

16. Wenn Dein Mann eine Sache an Dir ändern könnte, was wäre das?
Oh, ich trau mich nicht zu fragen!!!!!

17. Ohne welche Sache (nicht Person) kannst Du nicht leben?
Ich mag alt genug sein, mich an Schwarzweiss-Fernsehen zu erinnern, aber ich kann nicht ohne mein Handy oder Emails leben.

18. Was ist Dein Lieblings-Kleidungsstück?
Behagliche Pyjamas

19. Wie würde Dein „Perfekter Tag“ aussehen?
Voller Energie und früh genug aufwachen, um den Sonnenaufgang zu sehen, etwas produktives und wertvolles bewerkstelligen. Etwas lernen, etwas lehren, lieben und geliebt werden, endlos Zeit mit Matt haben. Ich koche gerne, also würde ich alle meine Lieblingssachen machen, das Essen dann mit meinen besten Freunden essen und dann würde jemand anders das Aufräumen übernehmen! Und am Ende des Tages in Jesu Augen sehen.

20. Was wünschst Du Dir, was jemand erfinden sollte?
Eine “beam me up Scotty”-Maschine wie bei Star Trek, so dass ich Familie oder Freunde in England oder über den Atlantik mal für eine Stunde oder so besuchen könnte. Das wäre cool!

20. Welches ist die schlimmste Essens-Kombination, die Du magst
Ein chip butty (Pommes auf Brot) mit Ketchup, Ei und saurer Apfel Sauce. Hmmm!

21. Hast Du ein Photo von Deinen Lieben in Deiner Brieftasche/Geldbörse?
Zählt eine Visa Karte als “Liebe”?

22. Bist Du ein Morgen- oder ein Nachtmensch?
Frühaufsteher. Das ist lustig, weil Matt ein Nachtmensch ist.

23. Was soll auf Deinem Grabstein stehen?
Komm zurück! Wir vermissen dich!

24. Welche Person hatte grossen Einfluss auf Dein Christsein?
Es gibt eine Menge Leute, an die ich denke, aber das Ehepaar, das die langfristigste Auswirkung hatte, sind meine Schwiegereltern. Sie waren jederzeit so tolle geistliche Eltern für mich, lieben mich, beten für mich, führen mich behutsam, eine grosse Quelle von Rat und biblischer Weisheit. Sie lehren nicht nur die bedingungslose Liebe Jesu, sie leben sie.

25. Hast Du irgendwelche Lieblingszitate?
"Ich bin immer bei dir" – Jesus
"I do" - Mr H
"Nur ein Leben, das für andere gelebt wird, ist ein Leben, das sich lohnt“ - Albert Einstein.
"Das Alter ist etwas, das keine Rolle spielt, ausser du bist ein Käse." Billie Burke

26. Welchen Job hast Du und gefällt er Dir?
BGAB-Sekretärin, ja, ich mag ihn. (ich muss das sagen, der Chef wird dies lesen!)

27. Hast Du eine Myspace/Facebook Seite? (oder etwas ähnliches)
Ja, ich habe beides.

28. Was ist auf Deinem Nachttisch?
Meine Bibel, „Mitternachtskinder“ von Salman Rushdie, „Living the Ten Commandments in the 21st Century“ von J. John (ja, ich lese viel im Bett), eine Lampe, Gesichtscreme, eine Pinzette und Nagelknipser, 1 Ohrring (???), Taschentücher, Lippenpflege, Kassenbons von Schuhen, meine Nachtmedis, Ladegerät fürs Telefon, ein Stift und etwas Staub – Iiihhh!

29. Welches ist das schönste, welches das schlimmste Geschenk, was du jemals bekommen hast?
Das beste ist entweder mein Verlobungsring von Matt oder den Trauring meiner Grossmutter als meinen Trauring bekommen zu haben. Das schlimmste war eine DVD über das Leben Ghandis und ein paar Kerzen als Weihnachtsgeschenk von meinem schrecklich einfallslosen Mann!
30. Welches war Dein erstes Auto?
Eine rostrote VW Polo Limousine.

31. Hast Du irgendwelche “just for fun”-Ziele?
Ich will meinen Motorradführerschein machen, Segeln lernen und einen Fallschirmsprung machen.

32. Wenn alle Autos gleich viel kosten würden, welches würdest Du fahren?
Ein Austin Healy 3000 (zweifarbig)

33. Hast Du Deinen Führerschein beim ersten Mal bestanden?
Natürlich, ich bin nicht nur Engländerin, ich bin auch eine Frau!

34. Wenn Du die Wahl hättest, irgendwo in der Welt zu leben, wo würde das sein?
Wenn ich die Chance hätte, würde ich augenblicklich wieder nach Schottland ziehen. Aber hier ist zur Zeit wirklich unser zuhause, wir werden mit jedem Jahr stärker verwurzelt. Ansonsten gibt es viele Orte, wo ich gerne probieren würde, zu leben (nicht nur im Urlaub):- Italien, Neuseeland, Afrika, Südamerika. Aber wo immer es wäre, es müsste funktionierende Wasserleitungen und Lieferungen von Amazon geben!


Über Mich:

Ich bin an der Nordwestküste Englands geboren und nachdem wir für eine Weile einen Abstecher nach Schottland gemacht hatten, lebe ich nun seit seben Jahren in Deutschland.

Im Gegensatz zu meiner Schwiegermutter halte ich mich selbst nicht für alt genug, um eine Geschichte zu haben, besonders, wenn ich daran denke, dass meine eigene Mutter erst aufhörte zu verkünden, dass sie „gerade das mittlere Alter erreicht habe“, als sie 60 wurde.

Ich bin eine Ehefrau, Tochter, Tante, Patin und Freundin. Ich sammle Freunde, aber verliere Regenschirme, liebe sonnige Tage, dunstige Sonnenaufgänge, Blitze beobachten, das zahnlose Lächeln eines Kindes, Umarmungen, die etwas bedeuten, Espresso trinken, Schneeballschlachten, von unserem Balkon mit Jules die Sterne beobachten, Hähnchen mit den Fingern essen, Walkers salt & vinegar Chips, schnell mit offenem Verdeck fahren, mit neuen Rezepten experimentieren, den Geruch von Meer & Sand zwischen meinen Zehen, vom hohen Sprungbrett springen, Hand in Hand mit Matt im Mondlicht spazieren gehen, tanzen, wenn keiner zuguckt, stundenlang mit meinen besten Freunden reden, Erdbeeren zum Frühstück essen und Schokolade zum Mittag und, als gute Engländerin, liebe ich eine gute Tasse Tee.

Ich mag nicht, an dunklen Morgen aufzustehen, Strafzettel für zu schnelles Fahren, mich verirren, Rosenkohl, Hausarbeit, dreckige öffentliche Klos, zu spät kommen, bügeln, deutsche Busfahrer (die sind zu mürrisch), Heuchelei, schlechter Atem, seltsamfarbige Körperflüssigkeiten, Zahnschmerzen oder langweilige Gottesdienste.

Ich wurde anglikanisch erzogen und MUSSTE als Pflicht zur Kirche gehen, aus Tradition und in der Hoffnung, dass es mir helfen würde, gut genug zu sein, um in den Himmel zu kommen. Etwas komisch ist, dass meine Mutter uns nicht zwingen wollte, zur Sonntagsschule zu gehen (die während des gesamten Gottesdienstes in einem anderen Gebäude gegenüber lief), aber sie hat uns auch nie etwas davon erzählt, so dass mein Bruder und ich die einzigen Kinder in einem Gottesdienst mit Liturgie aus dem 16. Jahrhundert und Kirchenliedern aus dem 17. Jahrhundert waren. Wir wussten gar nicht, dass es eine Alternative gegeben hätte.

Ich war 12, als ich Kate das erste Mal in der Schule traf. Sie war irgendwie anders. Kein Teil der führenden Clique, zu unabhängig und geradeheraus, trotzdem wollten die Leute sie als Freundin haben und von ihr akzeptiert werden. Sie lud mich zu ihrer christlichen Jugendgruppe ein und ich ging glücklich mit, erst recht beim zweiten Mal, weil es einige etwas ältere Jungs gab! Es gab immer eine Einladung zum Bibelabend am Freitag, was sich so langweilig anhörte, also ging ich nicht hin. Allerdings fuhr ich mit zu einem Jugendwochenende, obwohl eine Bibel auf der Liste mit den Dingen stand, die man unbedingt mitbringen sollte. An diesem Wochenende lernte ich, was an meinen neuen Freunden so anders war: Jesus. Ein Jesus, von dem ich vorher nie gehört hatte. Ein Jesus, der eine reale Person war, nicht ein blonder, blauäugiger Typ mit Heiligenschein, der in einer pompösen Sprache redet, die ich nicht verstehe. Ein Jesus mit dem Versprechen auf den Himmel, dem man trauen konnte, nicht nur die Hoffnung auf die geringe Chance, dass ich „gut genug“ sein würde. Ein Jesus, der mich genug liebte, um für mich zu sterben. Dies war eine Liebe, die ich verzweifelt suchte und ich brach unter Tränen zusammen, und ich bin nicht für öffentliche Gefühlsausbrüche bekannt. Am 16. März 1986 war der erste Tag, an dem ich mich Jesus als meinem Herrn und Retter anvertraute, zu der Zeit war ich 13. Als ich meinen Eltern erzählte, dass ich Christ geworden war, antwortete meine Mutter wütend und verwirrt: “Aber du wurdest als Christ geboren, du bist in England geboren! (Das macht mich eigentlich nur zu einer Engländerin!).

Von da an hatte ich viel Gegenwind, wann immer ich zu dieser “komischen Baptistengemeinde” gehen wollte. Ich hatte auch einige Probleme zu bewältigen, die ich die letzten drei Jahre gehabt hatte und war insgesamt ein ziemlich widerspenstiger Teenager. Ich hatte keinen Respekt oder Liebe für mich selbst und ich wusste nicht, welch einen wunderbaren Vater und Heiler wir in Gott haben.

Ich lernte Matt kurz vor meinem 16. Geburtstag kennen, er war vier Jahre älter als ich, hatte einen Job und seine eigene Wohnung, war Single, witzig, gutaussehend, eben ein guter Fang für ein junges Schulmädchen wie mich. Er hat mich von Anfang an respektiert und durch ihn, seine Eltern und andere lernte ich den Himmlischen Vater kennen, Gnade und Vergebung, wahre, rettende Gnade und viele andere Dinge, von denen ich vorher keine Ahnung hatte.

Jesus hat einen Preis bezahlt, den ich nie hätte geben können, um mich mit Gott dem Vater zu versöhnen. Mich zu reinigen, zu heilen, ganz zu machen. Ich hatte in meinen 35 Jahren auf der Erde einige schwierige Probleme zu bewältigen und einige beschäftigen mich immer noch. Aber, selbst wenn ich es nicht verstanden habe oder es nicht sehen konnte, Gott hat mein Leben immer geführt und liebt mich, wie es nur ein perfekter Vater kann.

1. Joh 3,1: „Seht, welch eine Liebe uns der Vater gegeben hat, dass wir Kinder Gottes heissen sollen!“